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RiP / Gelände · 23:55 Sa

Rückblick Tag zwei: gesundes Festivalwetter und ein berstender Headliner

Gesundes Festivalwetter, ein kurzer Guss ohne Folgen – und am Abend ein Zeppelinfeld der zwei Geschwindigkeiten.

Tag zwei darf man getrost als gelungen verbuchen: Geboten wurde gesundes Festivalwetter, und abgesehen von einem kurzen Platzregen, der keine größeren Auswirkungen auf Wege und Gelände hinterließ, blieb es angenehm. Der Schauer verstärkte aber wohl eine Tendenz, die sich schon vorher abzeichnete: Die Mandora Stage war ab Alter Bridge nur noch zu rund einem Drittel ausgelastet. Auch bei meinem persönlichen Festivalhighlight, A Perfect Circle, konnte man während des Konzerts noch problemlos bis in den zweiten Wellenbrecher vorstoßen – ein Luxus, den man auf der anderen Seite des Geländes vergeblich suchte. Denn während sich die einen Bühnen geradezu entspannt anfühlten, platzte die Utopia mit Iron Maiden aus allen Nähten, und die Orbit Stage musste mehrfach wegen Überfüllung geschlossen werden. Die eiserne Jungfrau ließ sich dann auch standesgemäß bitten: Das Headliner-Set startete schlanke 20 Minuten später als geplant, und nach einem langen Video-Intro betrat die Band erst mit 24 Minuten Verspätung tatsächlich die Bühne. Geschenkt – bei einer Show dieser Größenordnung verzeiht man das gern.

Thomas Peter
RückblickTag 2Iron Maiden
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