Three Days Grace: mehr Banger als gedacht
Sonne überm Zeppelinfeld, ein Hit nach dem anderen – und plötzlich fühlt sich alles wieder wie Heimkommen an.
Ehrlich gesagt hatte ich Three Days Grace eher als „kann man mitnehmen" auf dem Zettel – und werde jetzt eines Besseren belehrt. Da sind deutlich mehr Banger drin, als ich dachte: Refrains, die man nach zwei Takten mitgrölt, und ein Set, das keine Sekunde durchhängt. Dazu scheint die Sonne übers Zeppelinfeld, die Fläche groovt, und es passt einfach alles zusammen – gute Musik, gutes Wetter, gute Laune. So kann das von mir aus den ganzen Abend bleiben. Und während ich hier stehe, kommt dieses Gefühl wieder hoch, das man nicht planen kann: Es fühlt sich an wie Heimkommen. Das Zeppelinfeld, die vertrauten Wege, die Leute um einen herum, der Bass in der Brust – nach all den Jahren immer noch derselbe Reflex. Man steht da, grinst blöd vor sich hin und denkt: Genau dafür macht man das. Genau dafür kommt man jedes Jahr zurück.
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