Volbeat schließen die Utopia ab – und gewinnen den Zweikampf
Marteria 21:05, Volbeat 21:10 – fast zeitgleich. Den Ausschlag gab eine Kleinigkeit, und am Ende war es klanglich gar kein Wettbewerb.
Volbeat liegen gerade in den letzten Zügen ihres Sets und schließen den Freitag als Headliner auf der Utopia ab. Dass ich überhaupt hier stehe und nicht bei Marteria, war eine echte Entscheidung: Marteria 21:05, Volbeat 21:10 – praktisch zeitgleich, beide groß. Letztlich gab eine Kleinigkeit den Ausschlag zugunsten der Dänen: Sie haben mir erlaubt, sie zu fotografieren, was der Hälfte der anderen Fotografen an diesem Abend nicht vergönnt war. Und ehrlich – wer bin ich, so eine Einladung auszuschlagen? Also zog Marteria bei mir den Kürzeren. Das Schöne an unserer Pressezentrale: Von dort kann man die Shows auf beiden Outdoor-Bühnen gleichzeitig beobachten. Die Mandora liegt näher und besser im Blick als die Utopia – aber soundtechnisch war Volbeat trotz der größeren Entfernung absolut dominant. So dominant, dass es quasi unmöglich war, Marteria überhaupt zuzuhören; der dänische Schlachtschiff-Sound hat einfach alles plattgewalzt. Manchmal entscheidet eben nicht nur das Line-up, sondern auch, wer die Luft über dem Zeppelinfeld für sich beansprucht.
Alle Updates im Liveblog →